Matratzen Lexikon

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Airtex: Eine andere Bezeichnung für Kaltschaum ist Airtex. Der bei uns verwandte hochwertige Kaltschaum heißt “Airtex“. Er steht für mamorierte Kaltschäume bis zu einem Raumgewicht von 55 kg / m3.

Bezug versteppt: ein versteppter Bezug verfügt über eine bessere Belastbarkeit und nimmt die Feuchtigkeit besser auf als ein unversteppter Bezug. Beim versteppen werden entweder waschbare Klima-Diolenfasern eingesteppt oder auch Schafwolle, Kamelhaar etc.

Bezug, unversteppt: Unversteppte Bezüge sind preisgünstiger als ihre versteppten Ausführungen, ihnen fehlt jedoch das Innenleben. Viscomatratzen reagieren direkter mit unversteppten Bezügen.

Bioflex: Sie bezeichnen Soja-Kaltschäume bis zu einem Raumgewicht von 65 kg / m3.

Bonnell-Federkern: Die Federkerne werden hier maschinell verbunden. Durch die vielen Taillenfederkerne, die durch Spiralfederzüge an den oberen und unteren Federringen miteinander verbunden werden, ergibt sich ein progressives Liegeverhalten. Das bedeutet, dass die Matratze bei geringerer Belastung  schon nachgibt und bei stärker werdender Belastung einen größeren Gegendruck erzeugt.
 
Border: So bezeichnet man die seitlichen Bezugsabsteppungen der Matratze. So sehen Matratzen mit Border eher “kantig” aus, und sind nicht abnehmbar im Gegensatz zu rundum bezogenen Matratzen mit Reißverschluss.

Damastdrell: besonders damastartig wirkender, glänzender Drell.

Doppeltuch bzw. Mehrlagenjerey: Dieses Strickgewebe aus elastischen Fäden (Jersey) besteht aus mehreren Lagen, die miteinander verstrickt werden.
 
Dormaflex: Dies ist eine andere Bezeichnung für PUR-Schaum (Poly-Urethan-Schaum). Er ist bis zu einem Raumgewicht von 40 kg / m3 verfügbar.
 
Drell: Ein gewebter Stoff für Matratzen in Borderausführung. Drell ist im Gegensatz zu Doppeltuch nicht nachgiebig und macht die Matratzenoberfläche fester.

Englische Matratzen: Dies sind besonders hohe, komfortable Matratzen.  Sie haben  eine höhere Einsinktiefe als  normale Matratzentypen. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 28 cm.

Extra fest: Dies ist eine Ausnahme bei den Matratzenhärten. Man wählt diese besonders feste Variante z.B. für sehr schwere Personen.

Extra soft: Auch selten gibt es Matratzen, die in extra soft, also besonders weich, gewählt werden können. Nochmals weicher als die Stufe „weich“ ist sie nur für  leichte Personen zu empfehlen.

Feinpolster: Die Schicht unter dem Bezug; Klimafaser, Schafwolle, Rosshaar, Baumwolle.

genadeltes Material: Dieses Material wird bei uns für die Futons verwandt. Es hat den Vorteil, dass die Materialien im Gebrauch nicht zusammenliegen. Dabei werden die einzelnen Schichten übereinander gelegt und handwerklich verbunden.

Gitterflexeinlage: Die Gitterflexeinlage bewirkt eine zusätzliche Stabilisierung des Federkerns.

Kavernenlatex: Dies ist eine besondere Formgebung bei der Herstellung von Latexmatratzen. Ihre Eigenschaft besteht in größeren Material-Aussparungen; größere Aussparungen bedeutet weniger Materialsubstanz, u.U. folgt daraus eine geringere Langlebigkeit. Aber man kann damit auch z.B. im Schulterbereich eine weichere Einstellung in der Härte bewirken.

Klimafasern: werden aus z.B. Diolen / Polyesterfasern mit dem Jerseybezug versteppt und gewähren einen optimalen Feuchtigkeitstransport. So wird die nächtliche Transpirationsbildung zügig abgeleitet.

Mediflex: Mediflex bezeichnet Matratzenkerne aus Materialkombinationen.

Mehrfachgrundpolster: deckt den Taschenfederkern ab, und gleicht dessen Unebenheiten aus.

Mehrlagenjersey: siehe Doppeltuch

Monolatex: Diese Latexblöcke sind aus einem Guss gegossen; keine Kombimatratze.

Purflex: Als Purflex werden Kerne aus Kaltschaum bis zu einem Raumgewicht von 50 kg / m3 bezeichnet.

Raminholz: Ein besonderes Qualitäts-Holz, dass für eine hohe Lebensdauer und sehr hohe Stabilität steht.

Senioflex: Diese Bezeichnung findet Verwendung für Matratzen mit extra stabilisierten Seitenkanten.

Single-Jersey: Dieses Material wird als Unterbezug bei abnehmbaren Bezügen eingesetzt.

Stiftlatex: Der Stiftlatex  ist die beste Latexstruktur. Feine Stifte sorgen für Belüftung und Elastizität. Die Materialdichte ist hoch.

SuperPro-Zone: SuperPro-Zone sind besonders anpassungsfähige und komfortable Federkerne. Viele Federn in engem Zonenverbund sorgen für beste Abstützung.

Taschenfederkern:  Gleiches progressives Verhalten bei Belastung wie bei Federkern. Da die Federn einzeln in Nesseltaschen verpackt sind, geben sie jedoch sehr punktelastisch nach. Diese Punktelastizität ist wichtig um den Körper ergonomisch richtig abzustützen.
 
Thermofilz: wird als Grundpolsterung bei Federkernen eingesetzt.

Tonnentaschenfederkern: Diese Art der Federkerne optimiert die punktgenaue Anpassung der Federkerne an den Körper. Sie sind frei beweglich, da sie die Form einer Tonne aufweisen.

Viscoflex: Die Bezeichnung für Matratzen mit viscoelastischen Auflagenschichten.

Zwirnkette: Ein gewebter Drell besteht aus Kette und Schuss. Wenn die Kette ein gezwirnter Faden ist, entsteht ein besonders weicher, schön anzufühlender Drell.