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Matratzen Kontor
Matratzen müssen hohe Belastungen aushalten und daher besonders haltbar sein. Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Deswegen ist es wichtig, dass unsere Matratze eine gewisse Qualität aufweist. Eine Matratze muss aus hochwertigen Materialien bestehen, sie muss fachmännisch zusammengebaut sein und sie muss Ihren Vorlieben gerecht werden. Da wir jeden Tag 1/3 unserer Zeit auf einer Matratze verbringen, ist es sehr wichtig das die Matratze ihre Eigenschaften dauerhaft behält und uns jede Nacht möglichst optimal unterstützt, damit sich unser Körper und der Geist erholen können. Ein guter Schlaf auf einer angenehmen Matratze beugt so Rückenschmerzen vor und erhöht unsere Leistungsfähigkeit tagsüber.
Nirwana Matratzenfabrik
Die NIRWANA Matratzenfabrik stellt seit 1908 maßgeschneiderte, hochwertige Matratzen her. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert Qualität zu produzieren - auch um gegen die automatisierte Massenproduktion bestehen zu können. Es besitzt große Erfahrung mit der Herstellung von hochwertigen Matratzen. Besonders bei Taschenfederkernmatratzen mit einem komplexen Aufbau kommt langjähriges Know-How zum Tragen. Sie können also Top-Qualität erwarten und werden jahrelang von den Eigenschaften einer guten Matratze profitieren. Wenden Sie sich bei Sondergrößen bitte direkt an uns.
Härtegradtabelle
Die Härtegrade H1 (soft), H2 (medium und H3 (fest), sowie manchmal H0 (extra soft) und H4 (extra fest) geben zusammen mit dem Raumgewicht die Stauchhärte des Materials wieder. Die Tabelle gibt ungefähr an, welcher Härtegrad für welches Körpergewicht geeignet ist. Diese Angaben sind Ungefähr-Werte, die je nach Vorliebe variieren können. Generell können auch schwere Menschen eine weichere Matratze wählen, wenn deren Qualität entsprechend hochwertig ist. Weiterhin beeinflusst das Raumgewicht der Matratze den geeigneten Härtegrad.
Matratzenberatung
In der heutigen Welt sind einseitige Belastungen des Körpers die Regel. Die oft stundenlangen Fehlhaltungen schädigen auf Dauer den ganzen Stützapparat – Muskeln, Sehnen, Bänder und ganz besonders die Bandscheiben.
Hauptbestandteil der Bandscheibe ist ein flüssigkeitsgefüllter Gallertkern, der abfedernd und druckaufnehmend zwischen den Wirbelgelenken liegt. Unter den Belastungen des Alltages wird der Gallertkern zusammengedrückt. Er verliert Flüssigkeit und damit auch die Fähigkeit die Wirbel ausreichend zu stabilisieren. Während der Nacht kann sich der Gallertkern wieder regenerieren. Er saugt Flüssigkeit auf, falls der Raum zwischen Wirbeln Platz dafür bietet. Und Platz ist nur dann vorhanden, wenn sich die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form befindet und dadurch völlige Entspannung erfährt. Diese Anforderungen, die S-förmig ausgeprägte Wirbelsäulen-Form punktgenau aufzunehmen und das Gewicht des Schläfers zu tragen, muss eine orthopädisch nutzbringende Matratze erfüllen.
Schaumstoffmatratzen
Hier haben Sie die Wahl zwischen drei verschiedenen Arten. So gibt es die klassischen Schaumstoffmatratzen (PUR – Schaum, bei uns Dormaflex-Schaum), die jedoch heutzutage meist von den langlebigeren und komfortableren Kaltschaummatratzen abgelöst wurden. Im Allgemeinen sind Dormaflex Schaummatratzen preisgünstiger und weniger aufwendig verarbeitet. Hier spielt das Raumgewicht des Schaumstoffes eine wichtige Rolle. Je höher das angegebene Gewicht pro m3, desto besser ist die Haltbarkeit. Die Härtegradangabe (H1-H3) übersetzt eine technisch mögliche unterschiedliche Stauchhärteneinstellung des Schaums.
Für die Schaumstoffmatratze ist das Raumgewicht und die Härteeinsteilung (Stauchhärte), natürlich auch die Kernhöhe und eine vielfältig gestaltete Schnitttechnik von entscheidender Bedeutung. Bei der Weiterentwicklung des Schaums zum Airtex-Kaltschaum wurden Vorbilder der Natur für die Gestaltung und Formgebung der Porenstruktur verwendet (Bienenwaben, Naturschwamm). Die Poren sind hierbei gröber und somit ist der ganze Matratzenkern komfortabler und luftdurchlässiger. So bietet heute eine Airtex-Kaltschaummatratze jeden gewünschten Komfort und ist orthopädisch sinnvoll und leicht zu handhaben.
Kaltschaummatratzen
erfreuen sich heute einer großen Beliebtheit, da sie gute Liegeeigenschaften mit einem günstigen Preis verbinden. Mit dem Kaltschaum ist es gelungen, die Eigenschaften des Latex auf industriellem Wege nachzuahmen. Daher finden Sie auch hier sehr gute Anpassungsfähigkeit und eine lange Lebensdauer. Trotzdem bleibt der Matratzenkern vergleichsweise leicht und leitet die Körperwärme sehr gut ab.
Viscoschaummatratzen
auch bekannt unter der Bezeichnung „Tempur“-Schaum, fällt durch sein außergewöhnliches Einsinkverhalten auf. Er nimmt den Körper extrem passgenau auf und gewährleistet so eine optimale Aufnahme des Körpergewichtes und eine damit verbundene nahezu perfekt Entlastung der Wirbelsäule. Dem Material ist eine etwas verzögerte Rückstellung zu eigen. So dauert es etwas, bis der Viscoschaum seine ursprüngliche Form wieder angenommen hat, sollten sie beispielsweise ihre Körperposition ändern. Er eignet sich auch besonders gut als Einlage für bestimmte Zonen, wie der Schulter- oder Beckenregion und als Topper, um auf zu festen Matratzen angenehmer liegen zu können und die Zonenaufnahme zu optimieren.
Federkernmatratzen
Die traditionelle Federkernmatratze bietet eine hervorragende Belüftung der Schlafunterlage. Es ist somit für eine sehr gute Ableitung der Körperwärme gesorgt und auch die nächtlich entstehende Feuchtigkeit (durch Transpiration bis zu 0,5l) wird problemlos abtransportiert. Man sollte hier auf Qualität der verwandten Federung und Polsterung achten, da diese erheblich die Lebensdauer mitbestimmt. Bedenken Sie, dass Federkernmatratzen oft an den Rändern besonders stabil sind, was sich durch das sie umziehende Metallband ergibt, das für die Stabilität jedoch unerlässlich ist. Sie haben im Allgemeinen einen festeren Schlafkomfort, der aber seine Liebhaber hat.
Federkernmatratzen werden seit langer Zeit hergestellt. Sie gelten, mit dem notwendigen Know-How gepolstert, als solide, dauerhafte Schlafunterlagen. Ihr Nachgeben ist flächig und der liegekomfort ist eher fest. In neuerer Zeit werden im Grundpolster (zur Abdeckung des Federkerns) und im Zwischenpolster (für den Polsterkomfort zuständig) moderne Polstermaterialien eingesetzt. Das Feinpolster als die letzte Schicht sollte, wie von jeher, aus naturbelassenen Baumwoll-, Roßhaar- und Schafwollschichten bestehen.
Taschenfederkernmatratzen
Ähnlich aufgebaut wie die Federkernmatratze hält sie die gleichen Vorteile bereit. Darüber hinaus sind jedoch hier die Federelemente einzeln in Stofftaschen eingenäht, was ihren Verschleiß mindert und für eine längere Lebensdauer sorgt. Man unterscheidet hier desweiteren zwischen Zylinder- und Tonnentaschenfederkernen. Die Taschentonnenfederkerne sorgen für eine noch punktgenauere Anpassung an den Körper. Ausgestattet mit hochwertigen Polstermaterialien in sinnvoller Kombination bieten diese Matratzen höchsten Schlafkomfort. Handwerklich gekonnt verarbeitet sind sie sozusagen der Pullmann unter den Matratzen. Gerade hier kommt langjährige Erfahrung zum Tragen.
Federkern ist nicht gleich Federkern. Der Taschenfederkern ist eine echte Weiterentwicklung. Viele einzelne, in Nesseltaschen eingenähte Federn stehen, möglichst in verschieden festen Zonen, in einem System nebeneinander und geben jeder Körperpartie sensibel und punktelastisch nach. Wenn sie als Tonne ausgebildet sind, passt sich die Matratzenoberfläche noch eleganter an. Die Herausforderung ist es, den Effekt der Federn durch geschicktes Kombinieren eines Grund- und eines Zwischenpolsters zu erhalten und somit eine orthopädisch sinnvolle Körperlagerung zu gewährleisten.
Latexmatratzen
Latexmatratzen zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit aus und nehmen das Körpergewicht optimal auf. Sie sind etwas schwerer als Schaummatratzen und speichern trotz ausgeklügelter Belüftungsschnitte etwas mehr Wärme als z.B. Taschenfederkernmatratzen. (Ist der Schlafraum ausreichend kühl, fällt dies wenig ins Gewicht). Latexmatratzen eignen sich gut für verstellbare Lattenroste oder Motorrahmen. Latex wird in Formen gegossen und vulkanisiert. Auf seine Mischung kommt es an; diese bestimmt letztlich seine Qualität bezüglich Dichte und Masse. Weitere Qualitätsmerkmale sind die Kernhöhe, die Aufteilung in Zonen (entsprechend denen des Körpers), Belüftungskanäle und die Ausformung der Matratzenoberfläche. Das weite Spektrum reicht vom soliden Monolatexblock über anpassungs-fähigen Kavernenlatex bis zu hochelastischem Stiftlatex, von glatten Oberflächen bis zu gerillten Strukturen für eine noch bessere Belüftung. Das natürliche Material ist meist gut für Allergiker geeignet.
Tempur und Viscoschaum
Bei Matratzen wird meist eine viscoelastische Lage auf einen herkömmlichen Schaum gearbeitet, um nicht durchzuhängen. Neben dem klassischen TEMPUR gibt es mittlerweile auch weithin den viscoelatischen Schaum (auch: Viscoschaum), der ganz ähnliche Eigenschaften besitzt, jedoch nicht dem Warenzeichen unterliegt und nicht mit dem offiziellen Siegel „Certified Space Technology“ werben darf. Dafür ist der Preis bei solchen Matratzen meist niedriger. Matratzen kaufen


